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10 Tipps für den Brautkleid-Kauf mit denen du dein Traumkleid findest

Heute auf unserem Blog für alle angehenden Bräute: 10 Tipps für den Brautkleid-Kauf! Was gibt es alles zu beachten, wenn du mit der Brautkleid-Suche beginnst? Wir haben hier zehn Tipps aufgelistet, mit denen die Suche nach deinem perfekten Traumkleid gelingen sollte. Also, am besten gleich weiterlesen!

Unsere 10 Tipps für den Brautkleid-Kauf

1. Ideen sammeln

Bevor du losziehst schau dir im Internet Fotos von Brautkleidern an. Nutze dazu die Webseiten der Braut-Ausstatter, Pinterest, Facebook, Instagram, Hochzeitblogs und Co.. So bekommst du einen Eindruck von deinem bevorzugten Stil und du siehst was gerade bei den Brautmode-Designern angesagt und erhältlich ist.

2. Budget planen

Lege dir bevor du auf die Suche gehst unbedingt ein Budget fest, damit es später nicht zu bösen Überraschungen kommt. Die Frage „Was darf ein Brautkleid kosten?” kann man nicht pauschal beantworten. Das Budget für ein Brautkleid liegt durchschnittlich zwischen 500 und 2300 Euro, was ca. 10-15% der Kosten einer „normalen“ Hochzeit entspricht. Du kannst natürlich dein individuelles Budget festlegen und keine Sorge – in guten Brautläden bekommst du auch nur Kleider in deinem festgelegten Budgetrahmen gezeigt. Zudem werden Modelle aus dem Vorjahr häufig günstiger angeboten und auch im Brautkleid-Shop gibt es von Zeit zu Zeit einen Schlussverkauf.

3. Der richtige Zeitpunkt

Spätestens ein Jahr vor deinem Hochzeitstermin solltest du damit beginnen dir zu überlegen, ob du ein maßgeschneidertes Brautkleid oder eines aus dem Brautmoden-Geschäft kaufen möchtest. Denn die Anfertigungszeiten für maßgeschneiderte Kleider können schnell zwischen 6-9 Monaten betragen. Bei einem Brautkleid von der Stange reichen 4-6 Monate vor dem Hochzeitstermin aus, um mit der Suche zu beginnen. Sollte die Zeit bei dir ein wenig knapper sein, wirst du natürlich auch fündig werden. Du kannst also beruhigt sein, denn die Brautmoden-Geschäfte haben immer Kleider da, die sofort mitgenommen werden können.

Weniger ist beim Brautkleid-Kauf mehr

4. Die Begleitung

Einer der wichtigsten Tipps für den Brautkleid-Kauf: nimm nicht zu viele Personen und nur Menschen, die dir am Herzen liegen mit zu deiner Anprobe. Wenn man sich das erste Mal im Brautkleid im Spiegel sieht, ist man erstmal sehr überwältigt. So kann es dir eventuell sehr schwer fallen, dir eine Meinung über das Kleid zu bilden. Zu viele Meinungen sind allerdings ebenfalls nicht förderlich. Nimm deswegen maximal 2-3 Vertraute mit. Das können zum Beispiel deine Mutter, deine Schwester und die beste Freundin oder Trauzeugin sein. Bitte deine Begleiterinnen, sich die Kleider gut zu merken und dir ehrlich ehrlich zu sagen, wie sie das Brautkleid an dir finden. Entscheiden musst am Ende allerdings doch du alleine 🙂

5. Weniger ist mehr

Das gilt nicht nur für die Dessous die du zur Anprobe auswählst sondern auch für die Schminke an diesem Tag. Erscheine am besten mit natürlicher Haut, also ohne Make-up und Lippenstift. In exklusiven Brautmode-Geschäften bekommst du sogar Handschuhe zum Schutz des Kleides. Bei der Wahl deiner Unterwäsche muss es nicht besonders sexy sein, dafür aber bitte praktisch. Ein weißer oder nudefarbener Slip, auf Wunsch eine hautfarbene Strumpfhose und am besten ein BH mit abnehmbaren Trägern. In vielen Brautkleidern ist allerdings ein Bustier eingearbeitet, sodass ein BH sowieso überfällig ist. Du brauchst dir auch keine Gedanken machen, wenn du etwas vergisst. Denn in gut sortierten Geschäften bekommst du BHs und Schuhe zur Anprobe ausgeliehen. Und bitte sei nicht allzu schüchtern, wenn du oben ohne in der Kabine stehst und dir die Verkäuferin beim An- und Auskleiden hilft.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

6. Mehrere Brautläden aussuchen

Überlege dir im Vorfeld genau, welche(s) Geschäft(e) du aufsuchen möchtest. Vereinbare gezielt einen Beratungstermin und nimm dir an dem Tag nichts anderes vor. So eine Beratung kann schnell mehrere Stunden dauern. Deshalb sind zwei Brautmodeläden pro Tag empfehlenswert. Zudem raten wir dir ein Geschäft in deiner Nähe aufzusuchen, da du nach dem Kauf noch mindestens ein weiteres Mal zum Anpassen hin musst. Ein gutes Brautmodengeschäft erkennst du auch daran, dass dir die Verkäuferinnen bereits im Vorfeld Tipps für den Brautkleid-Kauf geben, sodass du vor der Anprobe nicht allzu nervös bist.

7. Ablauf der Anprobe

Zu Beginn wird dich die Verkäuferin fragen, welchen Kleider-Stil du dir vorstellst (Bustier-Kleid, Meerjungfrau-Schnitt oder doch lieber Prinzessin, Spaghetti-Träger, figurbetont oder mit Reifrock, schlicht oder mit Rüschen & Stickereien…). Danach wird dir die Fach-Verkäuferin passende Kleider aussuchen und sie dir und deinen Begleiterinnen präsentieren. Lass die Kleider in Ruhe auf dich wirken und probiere sie auf jeden Fall an. Auch wenn du auf dem Bügel vielleicht noch nicht 100% überzeugt bist, denn Brautkleider müssen angezogen werden damit sie wirklich wirken. Probiere ruhig etwas anderes aus, aber insgesamt nicht zu viele Kleider an. Sonst kann es schnell passieren, dass du dich nicht mehr erinnerst oder dir die Entscheidung letztendlich zu schwer fällt.

Probieren geht über studieren

8. Dauer der Anprobe

Eine individuelle Beratung nimmt ca. 2-3 Stunden in Anspruch. Du solltest also keine weiteren Termine an dem Tag planen, um dich wirklich ganz darauf einlassen zu können. Genieße den Moment, denn dein Brautkleid suchst du nur ein Mal in deinem Leben aus.

9. Tipp für die Anprobe

In deinem Brautkleid solltest du dich frei bewegen können und dich wohlfühlen. Es ist das Kleid für den wichtigsten Tag deines neuen Lebensabschnitts! Gehe also bei der Anprobe ruhig mit dem Kleid auf und ab und betrachte es nicht nur vor dem Spiegel, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Es ist äußerst wichtig, dass du dir darin gefällst und du dir vorstellen kannst viele Stunden darin zu verbringen.

She said yes to the dress

10. Herzlichen Glückwunsch

Und dann ist es endlich soweit. Du kommst aus der Kabine, deinen Begleiterinnen siehst du es bereits an bevor du dich selbst im Spiegel siehst. Das ist DEIN KLEID! Du möchtest es am liebsten nicht mehr ausziehen und die Verkäuferin schenkt euch den kaltgestellten Sekt ein. Wenn du auch noch das ein oder andere Tränchen vergießt scheint der Moment perfekt für dich! Es gibt Bräute, bei denen läuft das wirklich genau so ab. Wenn du allerdings nicht zu der Sorte gehörst bedeutet dass nicht, dass es „nicht dein Kleid ist“. Jeder reagiert hier nun Mal anders. Werte also die fehlenden Tränen nicht als Zeichen dafür weiterzusuchen. Es ist übrigens auch vollkommen in Ordnung noch Mal eine Nacht darüber zu schlafen.

Der letzte unserer Tipps für den Brautkleid-Kauf – jede Braut ist anders und jede Braut hat bislang „ihr Kleid“ gefunden. Eines solltest du allerdings wissen, im Normalfall können Brautkleider nicht zurückgegeben werden. Ein Umtausch ist oft nur möglich, wenn der Verkäufer dies ausdrücklich vermerkt. Wenn du dein Kleid gefunden hast wirst du etwa 2-3 Monate vor der Hochzeit zum zweiten Anprobetermin gebeten. Hier solltest du dann deine Brautschuhe mitnehmen, damit die Schneiderin das Kleid auf die richtige Länge abstecken kann. Circa zwei Wochen vor deinem großen Tag solltest du das Brautkleid mit deinen Accessoires noch einmal anprobieren. Im Notfall könnten kleine Änderungen von einer Schneiderin angepasst werden. Dann kannst du dich entspannen und auf deinen großen Tag freuen!

Wir hoffen wir konnten dir mit unseren Tipps für den Brautkleid-Kauf ein wenig weiterhelfen. Wenn du noch weitere Tipps rund um das Thema Hochzeit suchst, schau am besten Mal in unserer Hochzeits-Kategorie vorbei.

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